Ursula-Kuhr-Schule

Fassadensanierung Ursula-Kuhr-Schule Köln
Bauherr Gebäudewirtschaft Stadt Köln  
Fertigstellung 2009  
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Im Zuge der Generalsanierung der Ursula Kuhr Schule in Köln-Longerich, die 1960 errichtet wurde, sollen, entsprechend der Energie-Leitlinien der Stadt Köln, die Fassaden und die flach geneigten Satteldächer (mit Vorhangrinnen) und die gesamte Haustechnik der beiden Klassentrakte erneuert werden.
Bei der Sanierung  sollen die wesentlichen Gestaltungsmerkmale Fassaden aus den 60er Jahren (horizontale durchlaufenden Fensterbänder)  und die ehemalige Farbgebung der Fassaden (schwarzer Ziegel) erhalten bleiben.
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Neben den neuen Dachkonstruktionen wurden neue Fassaden (Wärmedämmverbundsystem mit Riemchenverkleidung) und neue Fenster (Aluminium mit 3fach Verglasung) und ein neuer, außen liegender Sonnenschutz realisiert. Der Sonnenschutz wurde verdeckt liegend errichtet.
In Zusammenspiel mit den farbigen Delogcolor Verglasungen der Fensterbänder wurde für die Innenräume ein umfassendes Farbkonzept für unterschiedlich farbige Klassen und Flurräume entwickelt.
Zusätzlich zu den Anstrichen wurden neue Abhangdecken und Böden eingebaut. Um die statisch ausgereizten Geschossdecken zu entlasten und den heute nicht mehr den technischen Vorschriften entsprechenden Trittschallschutz zu verbessern, wurden die bestehenden Estriche ausgebaut und neue leichtere Trockenestriche mit farbigen Linoleumbelägen eingebaut.
Die Haustechnik (Heizung, Elektro und Datenverkabelung) wurde grundlegend erneuert und dem heutigen Standard angepasst.
Die Enden der Erschließungsflure (es handelt sich bei den sanierten Klassentrakten um einhüftige Anlagen) wurden geöffnet und anstelle der geschlossenen Wände bodentiefe Verglasungen eingefügt.
Diese geben den Blick frei auf eine die Schule umgebende parkartige Landschaft, die von den Schülern mit unterschiedlichen Gärten gestaltet wurde.
Um einen zweiten Rettungsweg nicht wie bisher über Fenster zu realisieren, wurden vor diesen Pfosten-Riegelkonstruktionen der Flure neue, leichte Treppen aus Stahl errichtet. Diese Treppenanlagen wurden passgenau in die jeweiligen Rücksprünge der Flure gegenüber den Klassen eingefügt. Im Schulalltag dienen die Treppen als direkter Ausgang zu den Pausen- und Freiflächen.
Die Sanierung und Umbaumaßnahme wurde im laufenden Schulbetrieb durchgeführt.
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Im Zuge der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wurde ein Masterplan für die „Hauptschule Volkhovener Weg“ durch unser Büro erstellt.
Um der nicht genau vorhersehbaren Entwicklung des Schultypus Hauptschule an diesem Standort Rechnung zu tragen, wurden in Abstimmung mit dem Amt für Schulentwicklung zwei Varianten bearbeitet: Zum einen die Erweiterung der Schule von einer Zwei- auf eine Dreizügigkeit sowie zum anderen die Beibehaltung der Zweizügigkeit.
In beiden Fällen sollte von der Erneuerung des zu eng gewordenen Verwaltungsgebäudes und des Ganztagesbereichs (Mensa, Speisesaal, und Betreuungsräume für den Nachmittagsunterricht) ausgegangen werden.